Fussreflexzonen-Massage

Fussreflexzonen-Massage

Die Fussreflexzonen-Massage (FRZ-Massage) ist eine Sonderform der Reflexzonentherapie, bei der die Reflexzonen der Füsse durch eine spezielle Druck- und Massagetechnik behandelt und damit stimuliert werden.

Unter einer Reflexzone versteht man einen Bereich des Körpers, der mit einem anderen Organbereich in korrespondierender, funktioneller Verbindung steht.

Treten schon bei leichtem Druck Schmerzen an den entsprechenden Stellen auf, weist das auf eine Erkrankung des entsprechenden Organs hin. Mit einer Massage dieser Zonen lassen sich Beschwerden lindern, die Organe werden besser durchblutet und die Selbstheilungskräfte werden angeregt.

Bewährtes Befund- und Diagnose-Hilfsmittel

Mittels Fussreflexzonen-Massage kann ich anhand von Druckpunkten an den Füssen einen ganzheitlichen Eindruck Ihres Gesundheitszustandes erhalten.

Terminvereinbarung

Ich freue mich, Sie persönlich in meiner Praxis begrüssen zu dürfen.

Indikationen der Fussreflexzonen-Massage

Die Fussreflexzonen-Massage bei chronischen und akuten Erkrankungen

  • Schmerzbehandlung
  • Erkrankungen des Skeletts, Gelenke oder der Muskulatur
  • Sportverletzungen
  • Verdauungsbeschwerden
  • Erkrankungen und Belastungen der Nieren und Blase
  • Erkrankungen der Atemwege (z.B verstopfte Nase, Asthma)
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden, Zyklusunregelmässigkeiten
  • Allergien (z.B Heuschnupfen)
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Kreislaufbeschwerden

Die Fussreflexzonen-Massage bei psychischen und nervösen Belastungen

  • Schlafstörungen
  • Depression
  • Erschöpfungszustände
  • Stress
  • Hyperaktivität
  • innere Unruhe
  • Herzrasen

Fussreflexzonen-Massage bei Kindern

Fussreflexzonen-Massage für Kinder

Die Behandlung von Kindern mit Fussreflexzonen-Massage ist ebenfalls sehr erfolgreich.

Die Entstehung der Fussreflexzonen-Massage

Entstehung der Fussreflexzonen-Massage

Die Wurzeln der Reflexzonen-Massage

Die Reflexzonen-Massage  ist eine Behandlungsform, die sich im Laufe von vielen Jahren aus altem Volkswissen zu einer umfassenden Therapie entwickelt hat. Anfang des 20. Jahrhunderts wurde die Reflexzonen-Massage durch Dr. William FitzGerald, ein amerikanischer HNO-Arzt (1872-1942) und seinem Kollegen Dr. Edwin Bowers erforscht. Zusammen veröffentlichten sie das Buch „Zonen Therapie“.

Die Methode der Reflexzonenbehandlung leitete er aus Beobachtungen bei amerikanischen Ureinwohnern und dem Wissen der Grundregeln der Chinesischen Akupunktur ab. Er teilte den menschlichen Körper in zehn Längszonen und drei waagrechte Zonen auf. Jede senkrechte Zone verläuft von der Schädeldecke über die Finger bis hinab zu den Füssen. Zu jeder Zone gehören jeweils ein bestimmter Zeh und ein Finger. Dazu kommen drei waagrechte Zonen: Kopf und Hals bilden die oberste Querzone, die mittlere umfasst Brust- und Bauchraum und die untere den Unterleib und das Becken.

Aufgrund seiner Untersuchungen schloss FitzGerald, dass man von jeder Stelle einer Zone, über Nervenbahnen, alle Organe und Körperteile beeinflussen kann, die ebenfalls in dieser Zone liegen.

Weiterentwicklung von Reflexzonen-Massage zur Fussreflexzonen-Massage

Eunice Ingham ergänzte in den 1930er Jahren diese Theorie durch die Vorstellung, dass sich jede Körperzone in einer bestimmten Zone (Areal oder Reflexpunkt) auf den Fusssohlen widerspiegelt. Im Gegensatz zu FitzGerald behandelte Sie die Menschen nicht an unterschiedlichsten Stellen des ganzen Körpers sondern konzentrierte sich auf die Füsse (Fussreflexzonen-Massage), welche ebenfalls von den 10 Körperzonen durchzogen sind. So finden sich beispielsweise die Reflexzonen der Kopf- und Halsorgane im Bereich der Zehen, die Organe der Brust und des Bauchs im Bereich des Mittelfusses und die von Unterbauch und Becken an der Ferse. Auch an den Aussen- und Innenseiten der Füsse und an den Fussrücken liegen weitere Reflexzonen.

In den letzten Jahrzehnten hat die deutsche Heilpraktikerin Hanne Marquardt die Fussreflexzonen-Massage weiterentwickelt.